
BMW - Vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine
Gründung & Beginn des Unternehmens Die Gründung von BMW, der „Bayerische Motoren Werke AG“ geht bis ins Jahr 1913 zurück. Zu dieser Zeit gründete Karl Rapp die „Rapp Motorenwerke GmbH“, welche 1918 in die „BMW AG“ umbenannt worden ist. Anfänglich stellte BMW nur Flugzeugmotoren her, doch die Produktion musste nach Ende des 1. Weltkrieges aufgrund dem „Versailler Vertrag“ eingestellt werden, der es Deutschland verbot, in den kommenden 5 jahren Flugzeugmotoren zu produzieren. 1924 erfolgte wieder die Produktion von Flugzeugmotoren, doch diese wurde 1934 in die "BMW Flugmotorenbau GmbH" verlagert. Im Jahre 1923 kam es zur Erweiterung der Produktpalette mit Motorrädern, die erste Serie des Unternehmens hieß damals „R 32“ Die Produktion von Automobilfahrzeugen begann weitere 5 Jahre später, 1928 nach der Übernahme der "Fahrzeugfabrik Eusenach A.G". Zur ersten eigenen Fahrzeugkontrusktion kam es 1932 mit dem "AM1", übersetzt für „Automobilkonstruktion München Nr. 1“ Den Ruf als Sportwagenhersteller gewann BMW damals durch die Entwicklung des „328er“, welcher sich u.a. durch zahlreiche Erfolge in Sportwagenrennen einen Namen machte. Kennzahlen des Unternehmens Das Unternehmen steht heute unter der Führung vom Vorstandsvorsitzenden Norbert Reithofer, sowie dem Aufsichtsratvorsitzendem Joachim Milberg. Der Unternehmenssitz befindet sich in München, wo sich zugleich auch das Stammwerk befindet. Die BMW Group betreibt in 6 verschiedenen Ländern insgesamt 16 eigene Produktionswerke. Diese befinden sich in Deutschland (München „Stammwerk", Dingolfing, Eisenach, Wackersdorf, Regensburg, Landshut, Leipzig, Berlin, Österreich (Steyr), Großbritannien (Swindon, Goodwood, Oxford, Hams Hall), Südafrika (Rosslyn), USA (Spartanburg) und China (Shenyang). 46,6 % der Aktien gehören der Familie Quandt. Die restlichen 53,4 % sind als „Streubesitz“ im Umlauf. Im Jahre 2008 gehörten 100.041 Mitarbeiter zur BMW Group, dass sind ganze 7 % weniger zum Vorjahr. Die sinkende Anzahl von Mitarbeitern ist aufgrund der andauernden Weltwirtschaftskriese zu begründen, von der auch BMW nicht verschont blieb. Im Februar 2009 betrug der Stand der Mitarbeiter nur noch 99.079. Ebenso wie die Mitarbeiterzahlen sind auch die Produktionszahlen des Unternehmens stark geschrumpft. Bei den Fahrzeugen auf 1.439.918 (−6,6 %), sowie bei den BMW Motorrädern auf 104.220 (−0,2 %). Einzig allein bei der Luxuslimousine „Rolls Royce“ gab es einen großen Sprung nach oben, nämlich um ganze 37,7 % auf 1.417 Stück. Heutige Produktpalette Wie bereits aufgeführt erwirtschaftet das Unternehmens ihren Hauptumsatz durch den Vertrieb von Fahrzeugen (BMW, MINI, Rolls-Royce) & Motorrädern. Dennoch wird auch ein Teil vom Umsatz durch den Vertrieb von eigenen BMW Fahrrädern erwirtschaftet, sowie durch die Produktion von Kundenmotoren für Fremdunternehmen. Ebenso werden mittlerweile, wie auch bei vielen anderen Autoherstellern, diverse Finanzdienstleistungen angeboten. Weiterführende Links:
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