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Hybridauto - Das Auto der Zukunft

WillkommenRessourcensparendes Auto - wie für die Zukunft geschaffen

Im Zeitalter von effektivem Umweltschutz, knapper werdenden Energieressourcen und unvermeidlichen Preiserhöhungen gewinnt das moderne Hybridfahrzeug immer mehr an Bedeutung. Dabei kommt der Wegbereiter dieser modernen und zukunftsweisenden Technologie aus Fernost und trägt den bekannten Namen Toyota. Bereits auf der Tokyo Motorshow 1997 schlug die so genannte Geburtsstunde dieser neuartigen Antriebstechnologie. Hier stand das erste Hybridauto auf dem Internationalen Prüfstand.

Doch was ist ein Hybridantrieb eigentlich und wie funktioniert ein solches Fahrzeug? Nun, Hybridautos haben sozusagen die Kraft der zwei Motoren.
In der Regel versteht man unter einem Hybridauto ein Kraftfahrzeug, dass in Kombination von mindestens zwei unterschiedlichen Antriebsarten in Gang gesetzt wird. Das ist im Normalfall ein Verbrennungsmotor der kombiniert mit einem Elektroantrieb arbeitet.
Die Batterie des Elektromotors lädt sich immer wieder auf, zum Beispiel beim Bremsen oder wenn das Fahrzeug ausrollt.
Das hat den Vorteil, dass bei Stadt- oder Staufahrten automatisch der Elektroantrieb zum Einsatz kommt, während bei hohen Geschwindigkeiten, etwa auf der Autobahn, der Antrieb automatisch auf den Verbrennungsmotor umgeschaltet wird.
Für den Hybridantrieb gibt es eine zusätzliche Batterie, um den Elektromotor mit Strom versorgen zu können. Sie wird dabei über den vom Verbrennungsmotor angetriebenen Generator mit Energie versorgt und aufgeladen.

Zwar ist der europäische Markt für Hybridfahrzeuge noch nicht besonders groß, hat aber jetzt eine stetig steigende Tendenz. Weniger bekannt dürfte den meisten Autofahrern allerdings sein, dass die Idee für ein Hybridauto schon mehr als 100 Jahre alt ist. Tatsächlich wurden Forschungen und Experimente mit Mischantrieben bereits vor 102 Jahren von Ferdinand Porsche und Ludwig Lohner betrieben.
Doch das Hybridprinzip wurde zwischenzeitlich leider nicht mehr weiter verfolgt und trat erst wieder in den 70er und 80er Jahren auf den Konstruktionsplan der Automobilhersteller mit diversen Prototypen.
Trotzdem ist der bislang meistverkaufte Hybridwagen, der jemals in Großserie ging der Toyota Prius. Er wird schon in dritter Auflage produziert. Zwischenzeitlich ebenfalls auf dem Markt anzutreffen ist der Honda Civic Lexus als Hybridversion.

Die Hybridtechnologie hat natürlich enorme Vorteile sowohl für die Umwelt als auch für das Portemonnaie. So wird zum Beispiel bei niedrigeren Geschwindigkeiten im Stadtverkehr der effiziente Elektroantrieb genutzt. Hier entstehen natürlich auch keine direkten Emissionen. Bei hohen Geschwindigkeiten hat man durch den Verbrennungsmotor trotzdem die gewohnte Leistung, allerdings durch die effektive Kombination der beiden Motoren mit einer errechneten Kraftstoffersparnis von etwa 15%.
Als nachteilig muss allerdings zum Einen das höhere Gewicht wegen der zusätzlichen Batterien angesehen werden sowie die aufwendige Motorenkonstruktion und die damit verbundenen höheren Anschaffungskosten.

Trotzdem - Toyota verkaufte zwischenzeitlich weltweit mehr als eine Million Hybridfahrtzeuge und senkte damit den gefährlichen CO2-Ausstoß nachweislich um 3,5 Millionen Tonnen. Eine beachtliche und umweltfreundliche Leistung!
Im weiteren Verlauf der Auto- und Motorgeschichte folgten natürlich noch weitere Firmen weltweit auf dem Weg zu Klimaschutz und Kraftstoffersparnis wie etwa Honda, Ford, BMW, Daimler Chrysler und General Motors.
In Deutschland machten sich Audi und Porsche für den Hybridantrieb stark. Auch VW arbeitet momentan gemeinsam mit Continental an einem neuen System für diesen zukunftsweisenden Antrieb.

Bislang kennen wir auf den Internationalen Automobilmarkt drei verschiedenen Arten von hybridangetriebenen Wagen, den Voll-Hybrid, den Mild-Hybrid und den Micro-Hybrid. Was unterscheidet diese drei Konzepte voneinander?
Beim Voll-Hybrid dient der Elektromotor in beinahe allen Fahrsituationen als Hauptantriebsquelle. Mit dieser Variante erreicht man zwar das absolute Maximum an Energiesparpotential, etwa 40%, gleichzeitig ist es aber auch die kostenintensivste Lösung.
Zu den intelligentesten Motorenmanagements gehört zweifellos der Mild-Hybrid. Hier sind sowohl der Elektromotor als auch die Batterien zur Energiespeicherung kleiner als beim Voll-Hybrid und haben eher eine unterstützende Funktion. Diese Lösung ist wesentlich leichter und damit auch kostengünstiger umzusetzen. Das stufenlose Automatikgetriebe und die Start-Stopp-Automatik, die den Motor im Leerlauf oder im Stand abschalten, erreicht man ein Sparpotential von etwa 15 – 20%.
Der Micro-Hybrid dagegen ist eine absolute Kleinwagenlösung und deshalb bestens für den Stadtverkehr geeignet. Hier gibt es keinen Elektroantrieb, wohl aber eine Motorabschaltung, Start-Stopp-Automatik und eine regenerative Bremsanlage. Mit diesem Hybridauto erzielt man eine effektive Kraftstoffersparnis von 8 – 15%.

Fahrzeuge mit Hybridantrieb fahren genauso wie konventionelle Autos auch. Das bedeutet: Nach dem Betätigen des Startknopfes und des Schalthebels auf Stufe „D“ fährt der Voll-Hybrid beispielsweise mit Elektroantrieb los. Während der Fahrt kann der Verbrennungsmotor mit dem Tritt auf das Gaspedal zu oder auch abgeschaltet werden.

Noch ein Wort zur Technik der Hybridfahrzeuge. Die Batterien werden derzeit von Nickel-Metallhydrid-Akkus gespeichert und diese arbeiten mit einer Betriebsspannung von mehreren Hundert Volt – deshalb liebe Laien – Hände weg von der elektrischen Anlage!
Die Zukunft der Batterietechnik sind nach Aussagen der Entwickler die leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Batterien.
Entgegen so mancher Befürchtung sind Hybridfahrzeuge ebenso sicher wie andere Autos. Durchgeführte Crashtests bescheinigen den Autos fünf Sterne nach der europäischen NCAP-Norm.